„Eines der obersten Ziele schulischer Bildung überhaupt ist es, junge Menschen zu befähigen, sich in der modernen Gesellschaft zu orientieren und politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme kompetent zu beurteilen“ – so schreibt es die Kultusministerkonferenz auf ihrer Website. Schülerinnen und Schüler müssten ermuntert werden, für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzutreten. Diesem übergeordneten Ziel seien grundsätzlich alle Unterrichtsfächer verpflichtet, insbesondere aber die des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs. Wie aber gelingt eine solche Demokratiebildung und wie kann sie dabei helfen, Rechtsextremismus in Deutschland und anderswo zu verhindern? Apl. Prof. Dr. Michael Haspel vom Martin-Luther-Institut der Universität Erfurt teilt im folgenden Gastbeitrag seine Überlegungen:


