Methode

Auf einer einsamen Insel (M)(B – Refl. fehlen)

Die Teilnehmenden lernen, zu verstehen, dass Menschen in einer Gesellschaft aufeinander angewiesen sind.

120 Minuten

11 - 16 Jahre, 17 - 21 Jahre, Erwachsene

5 - 15 Personen, Über 15 Personen

Themen
Demokratie
Phase
Thema einführen
Sozialform
Plenum
Rolle der Gruppenleitung
Bestimmen Sie, ob Sie einen Spielleiter benötigen, der die Geschichte erzählt und die Regeln erklärt. Bei jüngeren Teilnehmern oder komplexeren Szenarien ist dies oft hilfreich.
Element 185
Personale Kompetenz
Reflexionsfähigkeit , Selbstwirksamkeit
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Element 186
Sozial-kommunikative Kompetenz
Kommunikationsfähigkeit, Kooperations-Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft
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Element 31
Methodische Kompetenz
Problemlösekompetenz, Planungs- und Organisationsfähigkeit
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Element 184
Demokratische Werte und Einstellungen
Menschenwürde und Menschenrechte, Gemeinwohlorientierung und Solidarität
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Anmerkungen

 

Materialien
  • Tafel oder Flipchart
  • Kreide oder Stift
  • optional: Piktogramme, z. B. von https://thenounproject.com/
Ablauf
  1. Einführung: Der Spielleiter stellt das Szenario vor: Die Teilnehmer sind als Gruppe auf einer unbewohnten Insel gestrandet. Ihr Ziel ist es, zu überleben und einen Weg zu finden, von der Insel gerettet zu werden.
  2. Gruppe einteilen: Die Klasse in drei bis viel Gruppen einteilen.
  3. Regeln erklären: Legen Sie die Grundregeln fest, z.B. wie Entscheidungen getroffen werden, wie Konflikte gelöst werden und wie die Zeit gesteuert wird.
  4. Rollenverteilung: Je nach Spielvariante können den Teilnehmern spezifische Rollen zugeordnet werden, z.B. Anführer, Navigator, Arzt, etc.
  5. Herausforderungen einführen: Präsentieren Sie eine Reihe von Herausforderungen oder Entscheidungen, die die Gruppe bewältigen muss, z.B. die Suche nach Nahrung und Wasser, den Bau eines Unterschlupfs oder das Senden von Notsignalen. Sollen die körperlich tätigen mehr Nahrung bekommen oder sollen alle gleich viel bekommen? Eine Magen-Darm-Virus bricht aus. Es gibt nicht genug Medikamente für alle, wer soll sie bekommen?
  6. Entscheidungsfindung: Die Gruppe muss zusammenarbeiten, um Lösungen für die Herausforderungen zu finden. Dies fördert Diskussionen, Teamarbeit und kritisches Denken.
  7. Präsentationen: Die jeweiligen Gruppen stellen ihre Ergebnisse und Gesellschaftsform wieder.
  8. Reflexion: Nachdem das Spiel zu Ende ist, führen Sie eine Reflexionsrunde durch. Besprechen Sie, was gut gelaufen ist, was die Gruppe hätte besser machen können und welche Lektionen für das echte Leben gelernt wurden.
Reflexion

 

Varianten

 

Mehr zur Methode

 

Quelle

Demokratie einfach machen!: Demokratiebildung in der Jugendsozialarbeit, IN VIA.