Methode

Identitätshighway

Die Teilnehmenden sollen sich über ihre eigene Lebensgeschichte dem Begriff Identität annähern.

45 Minuten

17 - 21 Jahre, Erwachsene

1- 5 Personen, 5 - 15 Personen, Über 15 Personen

Themen
Identität, Vorurteile abbauen, Unterschiedlich
Phase
Beziehung aufbauen , Thema einführen, Anerkennung erfahren, Feedback geben
Sozialform
Gruppenarbeit, Plenum
Rolle der Gruppenleitung
Element 185
Personale Kompetenz
Reflexionsfähigkeit , Selbstwahrnehmung
Mehr
Element 186
Sozial-kommunikative Kompetenz
Kommunikationsfähigkeit, Aktiv Zuhören, Perspektivenwechsel
Mehr
Element 31
Methodische Kompetenz
Mehr
Element 184
Demokratische Werte und Einstellungen
Wertschätzung kultureller Vielfalt , Gleichheit, Fairness und Rechtstaatlichkeit
Mehr
Anmerkungen

Herausforderungen

  • Ebene der Teilnehmenden: Dinge, die sie nicht erzählen möchten, können sie gern für sich behalten
  • Ebene der Gruppenleitung: Sicherstellen, dass über die Erzählungen der Teilnehmenden nicht gelacht wird
Materialien

• Arbeitsblatt
• Tafel/ Whiteboard

Ablauf

1. Die Gruppenleitung wirft die Frage „Was macht mich zu der Person, die ich bin?“ in den Raum. Die Antworten werden gemeinsam an der Tafel festgehalten.

2. Nachdem sich ein breites Bild ergeben hat, schreibt die Gruppenleitung den Oberbegriff „Identität“ unter die Antworten und erklärt, dass sich diese aus den gesammelten Ideen zusammensetzt.

3. Nun erhalten die Teilnehmenden das Arbeitsblatt, welches sie individuell ausfüllen.

4. Die Teilnehmenden halten auf dem Arbeitsblatt die fünf wichtigsten Ereignisse/ Personen, die sie geprägt haben fest. Die Reihenfolge der Personen/ Ereignisse soll dabei keine Gewichtung darstellen.

5. In Partnerarbeit stellen sich die Teilnehmenden dann gegenseitig ihre Identitätshighways vor.

6. Die Gruppe kommt im Plenum zusammen und jedes Paar berichtet von Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Überraschungen. So wird die Übung reflektiert.

Reflexion

Das Gespräch über die Identitätshighways kann gleichzeitig als Einstieg in die tiefere Thematik „Identität“ genutzt werden.

• Weshalb habt ihr euch für diese Ereignisse/ Personen entschieden?
• Was meint ihr, kann man nur eine Identität haben?
• Wird eure Identität in 10 Jahren noch dieselbe sein? Warum?

Varianten
  • Anschluss der Methode „Avatar“ nach der Phase der Partnerarbeit;
  • Alle Teilnehmenden gestalten aus den Erzählungen des Gegenüber einen Avatar aus Ton, der die Person darstellen soll

 

Mehr zur Methode

 

Quelle