Methode
Die Teilnehmenden werden in das Konzept der Chancengerechtigkeit eingeführt.
90 Minuten
6 - 10 Jahre, 11 - 16 Jahre
5 - 15 Personen, Über 15 Personen
1.
Wie oft habt ihr getroffen?
Wie ging es euch dabei?
Wann war es für euch leichter, wann schwerer den Mülleimer zu treffen?
Visualisierungsmöglichkeit: Tafel oder Flipchart mit gemaltem Mülleimer in der Mitte.
Zu jeder Frage Antworten stichpunktartig an der Tafel notieren.
Welches Setting bzw. Durchlauf fandet ihr besonders ungerecht und welche gerecht?
2.
Wurden alle gleich behandelt oder gab es Benachteiligung?
Hattet ihr alle die gleichen Chancen zu treffen?
3.
Wie wäre es gerechter gewesen?
Anhand der gesammelten Erfahrungen können die Begriffe „Gleichheit“ und
„Gerechtigkeit“ noch einmal herausgearbeitet und definiert werden.
Dazu schreiben die Gruppenleitenden die beiden Begriffe auf und fragen, wann im Spiel alle gleich
behandelt wurden und wo sich die Teilnehmenden gerecht oder ungerecht behandelt gefühlt haben.
Aus einer solchen Sammlung lässt sich ableiten, dass zur Herstellung von
Chancengleichheit manchmal Menschen individuelle Unterstützung brauchen. Auf Ebene
des Spieles bedeutet das, dass zum Beispiel Teilnehmende, die sehr weit weg vom Mülleimer stehen
noch fünf Schritte gehen dürfen bevor sie werfen. Was für Personen, die nah am Mülleimer stehen,
nicht nötig ist. Erst dann hätten sie die gleichen Chancen den Mülleimer zu treffen. Dieses
Bild lässt sich auf die Lebenswelt (z.B. das Bildungssystem) übertragen. Zur
Unterstützung der Begriffsklärung können die Bilder unter „Weiterbearbeitung“ verwendet
werden.